Aktuelle Informationen des Schulministeriums – Stand 13.06.2021

0
784
Die Schulmail vom 09.06.2021 zur Durchführung von Abschlusssfeiern finden Sie hier.
Aktuelle Informationen des Schulministeriums finden Sie hier.
Aktuelle Hygienevorgaben finden Sie hier

Abschlussfeiern und Zeugnisübergaben

Das Land NRW erlaubt in der aktuellen Coronaschutzverordnung in der ab 05.Juni gültigen Fassung

  • feierliche Zeugnisvergaben mit Sitzplan und negativem Coronatest an denen Schüler:innen und Schüler mit ihren Eltern und die Lehrkräfte teilnehmen dürfen.
  • bis einschließlich 11. Juli 2021 ausschließlich interne und jeweils einmalige, selbst organisierte Feste von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden mit Negativtestnachweis und ohne Einhaltung des Mindestabstands unter Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit, wenn durch besondere Maßnahmen gewährleistet ist, dass an diesen Veranstaltungen ausschließlich die Mitglieder der jeweilige Abschlussklasse oder des jeweiligen Abschlussjahrgangs teilnehmen, wobei die zuständige Behörde über die Veranstaltung mindestens zwei Werktage vor der Veranstaltung zu informieren ist.
Unterricht:
  • Ab Montag, 31. Mai 2021 kehren grundsätzlich alle Schulen in Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter.
  • Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 21. Mai 2021 bildet die Grundlage für diese Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes.
  • An einzelnen Tagen mit Prüfungsgeschehen ist es möglich, dass für bestimmte Klassen und Jahrgangsstufen der Unterricht nicht in vollem Umfang erteilt wird.
  • Wegfall der pädagogischen Betreuung bei durchgängigem PräsenzbetriebBei Präsenzbetrieb gibt es keine Angebote der pädagogischen Betreuung mehr. Die Schülerinnen und Schüler nehmen wieder regulär am Präsenzunterricht teil.
  • Bei deutlich gesunkenen Infektionszahlen und immer mehr Geimpften, mit den zweimal pro Woche stattfindenden verpflichtenden Tests in den Schulen und der Beachtung der Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen soll fünf Wochen Präsenzunterricht bis zum Beginn der Schulferien Anfang Juli ermöglichen werden.
  • Wenn die Sieben-Tages-Inzidenz allerdings wieder über 100 (oder gar über 165) steigt, kann eine erneute Rückkehr in den Wechsel- (oder gar Distanz-) Unterricht nicht ausgeschlossen werden. 
  • Bei stabilen Inzidenzzahlen unter 165 über fünf Werktage hinweg, wird Wechselunterricht für alle Jahrgänge angeboten. Dann gilt: Fällt die Inzidenz stabil unter 165, kehren die Schulen am ersten Montag nach der entsprechenden Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) wieder zum Wechselunterricht zurück.
  • Die Jahrgänge bleiben für den Wechselunterricht in zwei Gruppen geteilt, so dass es zu einem täglichen Tausch von Präsenz- und Distanzunterricht kommt
  • Da inzwischen regelmäßige Corona-Testungen erfolgen, ist im Rahmen der Differenzierung in Deutsch, Englisch und Mathematik, im Wahlpflichtbereich sowie im Unterricht der zweiten Fremdsprache jetzt auch die Bildung von Lerngruppen mit Schüler:innen aus unterschiedlichen Klassen möglich.
  • Die strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz müssen weiter umgesetzt werden (medizinische Masken tragen, Händewaschen, Lüften, Abstand halten) zusätzlich dazu müssen zweimal wöchentlich Selbsttests in der Schule durchgeführt werden.
  • Im Unterstützungsportal der Schulpsychologie (www.schulpsychologie.nrw.de) finden Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler unter dem Stichwort „Schule und Corona“ konkrete Inhalte und Materialien, die für die derzeitige Situation hilfreich sein können.

Corona-Tests an den Schulen

  • Seit dem 12. April gilt eine grundsätzliche Testpflicht mit Selbsttests für Schüler:innen und Lehrer:innen und weiteres Personal an den Schulen.
  • Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt.
  • Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen und haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.
  • Das Datum der Selbtstests, die getesteten Personen und die Testergebnisse werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet. Diese ausdrückliche Regelung in der Coronabetreuungsverordnung trägt den Belangen des Datenschutzes Rechnung.
  • Darüber hinaus wird ab dem 31. Mai 2021 bei den Schultestungen jeder getesteten Person auf Wunsch für jede Testung, an der sie unter Aufsicht teilgenommen hat, von der Schule ein Testnachweis ausgestellt.

Betreuungsangebot

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 wird für die Tage, an denen sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, weiter eine pädagogische Betreuung innerhalb der Unterrichtszeit angeboten.Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein Unterricht statt. Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich –  zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.

Sportunterricht

Der Unterricht im Fach Sport findet grundsätzlich statt. Zu beachten ist, dass Sportunterricht, wann immer es die Witterung zulässt, im Freien stattfinden soll. Beim Sportunterricht in der Sporthalle ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nur bei Phasen intensiver, körperlicher Ausdaueranstrengung soll auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.

Maskenpflicht:

Nach der Coronaschutzverordnung ab dem 22.02.2021 müssen weiterhin auf dem ganzen Schulgelände und im Unterricht medizinische Masken /OP-Masken oder FFP2) getragen werden. Das gilt für das ganze schulische Personal und für Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. Alltagsmasken (Stoffmasken) sind nicht mehr zulässig.

Klassenarbeiten:

Im ersten Halbjahr ausgebliebene Klassenarbeiten müssen – sofern nicht bereits geschehen – nicht nachgeholt werden. Im zweiten Halbjahr ist eine Leistung im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ zu erbringen. Die ZP 10 gilt nicht als diese eine Leistung.

Leistungen im Distanzunterricht  und Abgaben von Aufgaben aus dem Distanzunterricht werden dokumentiert und bewertet, die Schüler*innen erhalten dazu entsprechende Rückmeldungen.

Klassenarbeiten und Klausuren können im Schulgebäude geschrieben werden , soweit sie aufgrund der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen oder zur Feststellung des Leistungsstandes der Schülerinnen und Schüler zwingend erforderlich sind. Voraussetzung für das Betreten des Schulgebäudes ist die Teilnahme an einem von der Schule angesetzten Antigen-Selbsttest mit negativem Ergebnis, alternativ die Vorlage eines höchstens 48 Stunden alten Bürgertests mit negativem Ergebnis.

Für die Durchführung von Klassenarbeiten und Klausuren gelten dieselben Hygiene-Bedingungen wie für die schriftlichen Abiturprüfungen (u.a. Maskenpflicht), mit dem Unterschied, dass Schülerinnen und Schüler ohne gültigen und negativen Testnachweis auf das Corona-Virus keinen Zutritt zur Schule erhalten. Ihnen ist ein erneuter Termin anzubieten – verbunden mit dem Hinweis, dass es sich negativ auf ihre Leistungsbeurteilung auswirken kann, wenn sie auch dann die nötigen Voraussetzungen für einen Zugang zur Schule nicht erfüllen und somit die geforderte Klassenarbeit oder Klausur nicht schreiben können.

Mit Blick auf die Zahl der vorgeschriebenen Klausuren in der Einführungsphase (Jahrgang 11) ist diese nun auch in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen auf jeweils eine reduziert worden.  Der Durchführung von Klausuren soll eine Phase des Präsenzunterrichts vorausgehen“ wo es möglich ist. An Schulen, an denen die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase im Distanzunterricht sind, ist es jedoch auch möglich, Klausuren ohne vorherigen Präsenzunterricht schreiben zu lassen.

Versetzung, Nachprüfung und Wiederholung

  • Die Ausbildung- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I (APO S I) ist auch indiesem Jahr dahingehend geändert worden, dass bei einer Wiederholung der Klassenstufe das Schuljahr nicht auf die gesamte Verweildauer an der Schule angerechnet wird.
  • Nachprüfungen sind auch dann möglich, wenn die Verbesserung um eine Notenstufe in mehr als einem Fach erforderlich ist. Es finden dann mehrere Prüfungen statt. Eine Nachprüfung ist auch in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch möglich.
  • Eine Schülerin oder ein Schüler kann eine Verbesserungsprüfung ablegen, um eine Kurszuweisung auf die Erweiterungsebene in der Gesamt- oder Sekundarschule zu erreichen. Dies gilt auch dann, wenn die Verbesserung um eine Notenstufe in mehr als einem Fach erforderlich ist.
  • Minderleistungen, die von der Note im Halbjahreszeugnis abweichen, werden in einem Fach bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt. Bei der Vergabe der Abschlüsse nach Jahrgang 10 werden alle Minderleistungen berücksichtigt.

Verschiebung der Lernstandserhebung  VERA 8

Die ursprünglich in der Klasse 8 für den Zeitraum vom 2. März bis zum 19. März 2021 vorgesehenen Lernstanderhebungen/Vergleichsarbeiten (VERA 8) werden auf den Beginn des kommenden Schuljahres (frühestens September 2021) verschoben.

Keine Klassenfahrten bis zu den Sommerferien

Es werden bis zu den Sommerferien keine Klassenfahrten mehr stattfinden.

Weitere Hinweise und Erklärungen finden Sie hier auf den Seiten des Bildungsministeriums.